Zur aktuellen Situation bei verbotenen Drogen

Zur aktuellen Situation bei verbotenen Drogen


In Hamburg begann sich Mitte der 90-er Jahre ein für Deutschland vorbildliches Drogenhilfesystem zu entwickeln, mit der Unterstützung von Bürgermeister Voscherau.
Durch den Rot-Grünen Senat wurde dieses Drogenhilfesystems lediglich verwaltet, es kamen keine neuen Innovationen hinzu. Damals protestierte die CDU dagegen, damals noch in der Opposition, wohl wissend wie viele Menschenleben des Drogenhilfesystems nicht gerettet werden können.
Jetzt regiert die CDU - und der CDU-geführte Senat setzt die Rot-Grüne Politik nicht nur fort, sondern er spitzt sie weiter zu, immer mehr Einrichtungen der Drogenhilfe sind gefährdet, und damit immer mehr Menschenleben. Wenn die Zahl der Drogentoten in Hamburg jetzt wieder steigen wird, hat das die Politik zu verantworten!
Die finanziellen Mittel für das Drogenhilfesystem werden reduziert, die Öffnungszeiten der Einrichtungen verkürzt. Mit diesen Einsparungen werden die repressiven Maßnahmen zur Verlagerung der offenen Drogenszene finanziert. Durch den Abbau des Drogenhilfesystems wird die Drogenproblematik keinesfalls gelöst und die weitere Vertreibung wird die Szene auf ganz Hamburg verteilen.
Vielleicht finden Sie diese Worte zu hart - wir sind eine Initiative von Eltern von Drogengebrauchern, und es geht um das Leben unserer Kinder. Aber selbst wenn das nicht so wäre: Die Politik des Hamburger Senats im Bereich der Drogenhilfe wird zum Tod von Menschen führen - und wir halten es nicht für legitim, für die Verfolgung politischer Ziele den Tod von Menschen in Kauf zu nehmen. Denn das bedeutet es - mögen die Ziele des Senats noch so edel sein oder klingen: Bei der Verfolgung dieser Ziele nimmt der Senat den Tod von mehr sog. Drogentoten, den Tod von Menschen, in Kauf. Und der Senat weiß, was er tut, schließlich hat die CDU unter Rot-Grün diese Politik, die sie jetzt selbst betreibt, oft genug und zu Recht kritisiert!

Länderverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit
Schleswig-Holstein / Hamburg e.V.

ElAn - Eltern- und Angehörigeninitiative der akzeptierenden Drogenarbeit e.V.
Kreis Stormarn

 

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